Pressemeldungen September 2024
Hier finden Sie die Pressemeldungen über Einsätze der Feuerwehr Mainz von September 2024.
06.09.2024 - Feuerwehreinsatz aufgrund von Stromausfall in Mainz
Am Freitagmorgen um 5:30 Uhr wurde der Feuerwehr ein größerer Stromausfall in Mainz Bretzenheim, Hechtsheim und Ebersheim gemeldet. Fast zeitgleich meldete sich eine Person, die aufgrund des Stromausfalls in Bretzenheim in einem Aufzug stecken geblieben ist und von der Feuerwehr befreit werden musste.
Der Stromversorger konnte die Stromversorgung in Bretzenheim nach kurzer Zeit wiederherstellen. Da der Stromausfall in Teilen von Hechtsheim und Ebersheim länger andauerte, wurden dort die Freiwilligen Feuerwehren alarmiert. Diese erkundeten in den Stadtteilen die Ausmaße des Stromausfalls und standen Bürgerinnen und Bürgern in Notfällen zur Hilfe bereit.
Die Bevölkerung wurde durch die Leitstelle via Warnapps über den Stromausfall und die besetzten Feuerwehrhäuser informiert. Um 6:41 Uhr teilte der Energieversorger mit, dass die Stromversorgung nahezu vollständig wiederhergestellt sei, so dass die Warnung zurückgenommen und die Bereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren aufgelöst werden konnte.
Während des Stromausfalls kam es außer der im Aufzug stecken gebliebenen Personen zu keinen einsetzen der Feuerwehr. Über die Ursache des Stromausfalls liegende Feuerwehr keine detaillierten Informationen vor.
06.09.2024 - Feuerwehr rettet verletzten Schwan
Die Feuerwehr Mainz rettete am Freitagnachmittag einen verletzten Schwan in Mainz-Laubenheim. Dieser flog im Vorfeld gegen einen Strommast.
Ein Biotoppflegeteam beobachtete den Unfall des Schwans und meldete das verletzte Tier der Feuerwehr in der Nähe des Riedwegs. Insgesamt 10 Feuerwehrleute fingen den Schwan mit Netzen ein. Ein Kleinalarmfahrzeug der Feuerwehr fuhr das Tier zur weiteren Behandlung zu einem Tierarzt - hier musste der Schwan notoperiert werden.
Neben der Berufsfeuerwehr war auch die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Laubenheim im Einsatz.
06.09.2024 - Kellerbrand in der Mainzer Neustadt - Bewohner verhindert schlimmeres durch schnelles Handeln
Am Freitag, den 06. September 2024, kam es in der Mainzer Neustadt zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus am Feldbergplatz. Gegen 18:45 Uhr wurde ein aufmerksamer Bewohner durch eine Verpuffung im Keller der Liegenschaft aufgeschreckt und stellte ungewöhnlichen Brandgeruch und eine Rauchentwicklung, die aus dem Kellergeschoss drang fest. Der Bewohner reagierte schnell und umsichtig, indem er umgehend die Feuerwehr alarmierte und das Gebäude verließ. Durch das folgerichtige Verschließen der Kellertür wurde eine Rauchausbreitung auf das Treppenhaus verhindert.
Die Feuerwehrleitstelle Mainz entsandte sofort Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatzort. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits dichter Rauch aus dem Keller aufgestiegen. Dank der raschen Meldung konnte das Feuer jedoch schnell lokalisiert und unter Kontrolle gebracht werden, bevor es sich auf weitere Gebäudeteile ausbreiten konnte.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr lobt das besonnene Verhalten des Bewohners, der durch seine schnelle Reaktion wesentlich dazu beigetragen hat, dass größere Schäden und eine mögliche Gefährdung der Hausbewohner vermieden werden konnten. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Unterstützt wurden die Kollegen durch Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes.
Vermutlich ist die Brandursache auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Ein im Keller gelagerter Akku geriet während des Ladevorgangs in Brand und löste dadurch das Feuer aus. Akkus und Batterien stellen beim Laden ein erhöhtes Brandrisiko dar, weshalb die Feuerwehr noch einmal auf die Wichtigkeit eines sicheren Ladeumfelds hinweist.
12.09.2024 - Kellerbrand in Mainz-Finthen
Gegen 01:00 Uhr am Morgen wurde der Feuerwehr Mainz zunächst ein Brandgeruch im Freien im Bereich Sertoriusring im Stadtteil Finthen gemeldet. Nach erneuter Rücksprache mit dem Meldenden, welcher dann auch von einer Rauchentwicklung im Treppenhaus berichtete, alarmierte die Feuerwehrleitstelle einen Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Finthen.
In einem Wohngebäudekomplex im Sertoriusring konnte nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich festgestellt werden. Während ein Trupp unter schwerem Atemschutz und einem C-Rohr die Brandstelle im Untergeschoss ausfindig machen und die Brandbekämpfung einleiten konnte, wurde das betroffene sowie die angrenzenden Gebäude weiter erkundet. Durch das Anbringen eines mobilen Rauchverschlusses zwischen dem Keller und Treppenraum konnte eine weitere Rauchausbreitung verhindert werden.
Nach der Meldung "Feuer aus" wurde der betroffene Kellerbereich und das Treppenhaus maschinell belüftet. Im Anschluss dieser umfangreichen Maßnahmen und einer erneuten Kontrolle des Gebäudes, konnte der Einsatz nach rund zwei Stunden beendet werden.
Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Mainz mit insgesamt 25 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit einem Fahrzeug, die Polizei mit mehreren Fahrzeugen und die Abteilung Strom der Mainzer Netze. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
23.09.2024 - Chemische Reaktion in Gonsenheim - bitte Fenster und Türen geschlossen halten
Im Gebiet Am Hemel (Mainz-Gonsenheim) kam es am späten Nachmittag in einem Industriebetrieb zu einer chemischen Reaktion mit folgender Rauch- und vor allem Dampfausbreitung. Die Feuerwehr Mainz ist im Einsatz, ebenso der chemische Berater des THW. Aktuell werden Messfahrten in der näheren Umgebung durchgeführt. Die Anlieger werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Es besteht keine Gefahr, es handelt sich lediglich um eine Geruchsbelästigung im Einsatzbereich. Eine KATWARN-Meldung für die betroffene Umgebung wird zeitnah ausgelöst.
24.09.2024 - Gefahrstoffeinsatz aufgrund chemischer Reaktion
Gegen 16:20 Uhr wurde der Feuerwehr Mainz über den Notruf eine chemische Reaktion mit einer Hitze- und Rauchentwicklung in einem Industriebetrieb in Mainz-Gonsenheim gemeldet. Durch die Feuerwehrleitstelle wurden daraufhin Einheiten beider Wachen der Berufsfeuerwehr Mainz an die gemeldete Adresse entsendet.
Vor Ort konnte eine Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung aus einer Lagerhalle festgestellt werden. Anwesende Mitarbeiter schilderten, dass es bei der Vermischung mehrerer Komponenten, welche zu Rohrreinigungszwecken verwendet werden, zu einer chemischen Reaktion kam.
Durch die Feuerwehr wurde das gesamte Gebäude sowie umliegende Wohn- und Geschäftshäuser geräumt und die Personen dem ebenfalls alarmierten Rettungsdienst übergeben. Eine dieser Personen wurde nach einer Erstversorgung vor Ort, zur weiteren Kontrolle in ein Krankenhaus verbracht, welches sie am Abend wieder verlassen konnte. Im weiteren Verlauf unterstützte die nachalarmierte Abschnittsleitung Gesundheit sowie Schnelleinsatzgruppen der Hilfsorganisationen die Versorgung und Betreuung Betroffener, welche über die Einsatzdauer nicht in ihre Räumlichkeiten zurückkehren konnten.
Einsatzkräfte der Feuerwehr erkundeten den betroffenen Bereich und verbrachten mehrere Gebinde ins Freie. Diese wiesen teilweise stark erhöhte Temperaturen sowie eine Rauch- und Geruchsentwicklung auf.
Die hinzugerufenen Fachberater Chemie des THW und der Werkfeuerwehr Boehringer Ingelheim unterstützten vor Ort. Da die chemische Reaktion in den Behältnissen durch das Zusammenmengen bereits in Gang gesetzt wurde und ein Transport nicht möglich war, musste diese, unter stetiger Temperaturkontrolle und Behälterkühlung in einem Wasserbad, abgewartet werden. Zur Überwachung der Umgebung wurden zusätzlich Messfahrten durchgeführt und die Anlieger mittels Warndiensten gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Nachdem alle Behältnisse durchreagiert hatten, konnte die Einsatzstelle gegen 22:00 Uhr dem Eigentümer übergeben werden.
Neben den Einheiten der Berufsfeuerwehr Mainz waren mehrere Einheiten der freiwilligen Feuerwehr Mainz und des Katastrophenschutzes der Landeshauptstadt, sowohl an der Einsatzstelle als auch zur Abarbeitung von möglichen Paralleleinsätzen im Stadtgebiet, im Einsatz. Auch Rettungsdienst, Polizei, THW, Werkfeuerwehr Boehringer Ingelheim und Gewerbeaufsicht unterstützten vor Ort.
Die Feuerwehr Mainz bedankt sich bei allen eingesetzten Einheiten und Einsatzkräften für die gute Zusammenarbeit.
27.09.2024 - Lagerhallenbrand in Hechtsheimer Gewerbegebiet - Geruchsbelästigung - Fenster und Türen geschlossen halten
Aktuell brennt es in einer Lagerhalle eines Elektrogroßhandels im Hechtsheimer Gewerbegebiet in der Nähe der Autobahnauffahrt. Die Feuerwehr Mainz ist im Einsatz.
Die Feuerwehr Mainz bittet die Anwohner:innen von Hechtsheim, Weisenau und der Oberstadt aufgrund der aktuellen Geruchsbelästigung Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine entsprechende MoWaS-Meldung wird zeitnah aktiviert.
Bitte rufen Sie die 110 nur im Notfall an und halten Sie so die Leitungen für Notfälle frei.

