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Gutenbergbibel
Weltmuseum der Druckkunst

Die Gutenberg-Bibeln

Die 42-zeilige Bibel (sog. „B42“) stellt den Höhepunkt im Schaffen von Johannes Gutenberg dar. Bis heute gehört sie zu den schönsten und wertvollsten gedruckten Büchern und bildet den eindrucksvollen Auftakt des Buchdruckzeitalters. Zwei von weltweit neunundvierzig erhaltenen Exemplaren befinden sich in der Sammlung des Gutenberg-Museums.

Gutenberg-Bibel ("B42"), Shuckburgh-Exemplar

Gutenbergs Meisterwerk

Gutenberg schuf das zweibändige Werk mit insgesamt 1282 Seiten zwischen 1452 und 1455 mithilfe zahlreicher Mitarbeiter. Von den etwa 180 hergestellten Exemplaren seiner Auflage waren vermutlich 150 auf Papier und 30 auf kostbarerem Pergament gedruckt. Gedruckt wurde – nach anfänglichen Versuchen mit Rotdruck – ausschließlich der Text. Die farbige Dekoration und den Einband ließ jeder Käufer eigenständig von spezialisierten Handwerkern anfertigen, den Rubrikatoren und Illuminatoren. Deshalb ist jedes Exemplar der Gutenberg-Bibel ein Unikat.

Mit der „B42“ stellte Gutenberg das gedruckte Buch ästhetisch auf dieselbe Höhe wie die zuvor verbreiteten Handschriften. Die Entwicklung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern führte zu einer wahren Revolution in den Wissenschaften, der Wirtschaft und der Kultur und wurde zu einem Meilenstein der Menschheitsgeschichte.

Die Standorte der Gutenberg-Bibeln heute

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Bildnachweise

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