Sun Jia Quan - Impressionen chinesischer Landschaften
Sun Jia Quan Lebte von 1932 bis 2015 in Beijing. Er war ein leidenschaftlicher Landschaftsmaler, Bühnenbildner und ein hingebungsvoller "Meister" für seine Studenten. Nach seinem Kunststudium an der Zentralen Akademie für Schauspiel in Beijing wurde er dort Professor für Bühnenbild und Kulissenmalerei. Gleichzeitig blieb er der Landschaftsmalerei treu und verfeinerte sein Talent über Jahrzehnte hinweg zur Meisterschaft.
Erkennbar inspiriert vom europäischen Im- und Expressionismus, sind seine Bilder immer auch eine Liebeserklärung an die Natur und die Menschen seiner Heimat. Fast alle seine Gemälde entstanden auf Studienreisen in der freien Natur – zunächst als Gouache, später in Acryl oder Kreide, und nur wenige in Öl auf Papier oder Leinwand.
Die Bilder entstanden oft sehr schnell. Es lag ihm daran, die tages- und jahreszeitlichen Veränderungen von Stimmung, Farbe und Licht unmittelbar einzufangen. In manchen seiner Gemälde schwingt die Tradition der chinesischen Landschaftsmalerei mit: in Gegenstand, Bildaufteilung, Komposition und Strichführung, mit der er die Kraft und Erhabenheit der Natur beschreibt. Seine Werke bilden auf vielschichtige Weise eine Brücke zwischen dem "Reich der Mitte" und dem "Rest der Welt".
Die Ausstellung wird am 3. Oktober durch die Tochter des Künstlers, Zhuo Sun, eröffnet.