Hybrid-Vortrag: Die Jüdische mittelalterliche und neuzeitliche Geschichte Kölns im MiQua
Ein Vortrag von Dr. Thomas Otten, LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln.
Das jüdisch-mittelalterliche Viertel in Köln ist eine einzigartige archäologische Fundstätte am Rathausplatz, im Herzen der Stadt. Es ist dort seit dem frühen 11. Jh. nachweisbar und bestand bis zur Ausweisung der Juden 1424 für vier Jahrhunderte. Reiche historische Quellen ergänzen den archäologischen Befund und lassen uns die Entwicklung einer der größten, mit der mittelalterlichen christlichen Kultur und Stadtstruktur eng verknüpften jüdischen Gemeinden in Aschkenas nachzeichnen.
Auch die jüdische Geschichte Kölns in der frühen Neuzeit, die nicht am Rathausplatz, sondern an verschiedenen Orten der städtischen Topografie stattfindet, wird im künftigen Museum präsentiert. Insbesondere die Entwicklung des 19. und 20. Jahrhunderts in Köln ist eng verknüpft mit anderen städtischen Zentren in Deutschland und Europa. Im Vortrag wird die Konzeption des Museums an herausragenden Beispielen vorgestellt.
Hinweis
Anmeldung erforderlich bis 12 Uhr am Vortag unter anmeldung(at)gdke.rlp.de. An dem Vortrag können Sie in Präsenz oder online teilnehmen.