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Kunst am Bau

Feuerwache II, Wehr, Inges Idee
Feuerwache II, Wehr, Inges Idee ©Landeshauptstadt Mainz

„Kunst am Bau“ schafft einen kulturellen Mehrwert. Sie ist eines der größten und wichtigsten Programme zur Förderung von Kunst und Künstler:innen in Deutschland. Gemeinsam mit der Architektur dokumentiert sie die Entwicklungen in der Ästhetik und dem künstlerischen Schaffen einzelner Jahrzehnte.

Was ist "Kunst am Bau"?

Mit Kunst am Bau wird die künstlerische Ausgestaltung öffentlich geförderter Hochbauten bezeichnet. Ein Großteil der öffentlichen Bauprojekte wird vom Bund oder den Ländern finanziell gefördert. Das Land Rheinland-Pfalz folgt dem Beispiel des Bundes und hat festgelegt, dass bei geförderten Bauprojekten ein bis zwei Prozent der Baukosten für eine künstlerische Ausgestaltung vorgesehen werden sollen. 

Die Kunst am Bau ist von der Architektur und der Designsprache der Gebäude unabhängig. Sie soll sich jedoch auf das Gebäude und seine Nutzung beziehen und mit den vorhandenen Strukturen in einen ästhetischen Dialog treten.

Als Element der Baukultur prägt die Kunst am Bau die Qualität und Ausdruckskraft von Bauten und kann darüber hinaus auch auf den umgebenden öffentlichen Raum wirken. Sie ist im Innen- oder Außenbereich dauerhaft mit den Bauwerken verbunden und kann, je nach Gebäude, Zweck und Flächenpotenzial unterschiedlichen künstlerischen Sparten entstammen, von eher klassischen bildhauerischen oder malerischen Konzepten bis hin zu digitalen Video- oder Projektionsinstallationen.

Die Anfänge der Kunst am Bau liegen in der künstlerischen Gestaltung von Bauwerken, die lange Zeit fester Bestandteil der Architektur war. Erst als sich im 20. Jahrhundert vermehrt minimalistische und nüchterne Architekturkonzepte durchsetzten, kam der Kunst eine neue Rolle zu. Die grundlegende Idee und die noch heute gültigen Regeln für Kunst am Bau verabschiedete der Bundestag auf seiner 30. Sitzung 1950 auf Empfehlung des Deutschen Städtetages.

BBS I, Feuerspirale, SKIA
BBS I, Feuerspirale, SKIA

"Kunst am Bau" in der Landeshauptstadt Mainz

Die Landeshauptstadt Mainz schreibt immer wieder Wettbewerbe und Interessenbekundungsverfahren aus, um qualifizierte Vorschläge für die künstlerische Ausgestaltung von Bauprojekten zu erhalten. Die Federführung für Kunst am Bau in und an Gebäuden der Landeshauptstadt Mainz hat das Dezernat für Denkmalpflege, Bauen und Kultur.

Ausschreibungen, Interessenbekundungsverfahren oder vergleichbare aktuelle Informationen werden an dieser Stelle sowie über die relevanten Webseiten des BBK Rheinland-Pfalz und ggf. des Landes Rheinland-Pfalz veröffentlicht.

FAQ

Kontakt

Adresse

Frau Katharina Pischedda
Projektleitung Kunst am Bau

Zitadelle, Bau A
Raum 10.013
Am 87er Denkmal
55131 Mainz

Postanschrift

Postfach 3820
55028 Mainz

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