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04. November 2026

"Mainz Klassik" eröffnet Herbstsaison mit Tschaikowsky

In seiner „Schicksalssinfonie“ lässt Tschaikowsky die Musik am Ende zum rauschenden musikalischen Fest werden. „Introduktion: Völlige Ergebung in den unergründlichen Ratschluss der Vorsehung. Allegro: Murren, Zweifel, Klagen“, notiert er über ihren Anfang. Am Pult: Marzena Diakun, die neue Chefdirigentin des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie, hochgelobt für ihre Präzision, Energie und emotionale Durchdringung. 

Weiterhin auf dem Programm am 15. November 2026: Dmitri Schostakowitschs 1. Cellokonzert Es-Dur op. 107 gespielt von István Várdai und Alexander Skrjabins „Reverie“.

Bestimmung versus Schicksal

Tschaikowsky wandelt das Drama der menschlichen Existenz in seiner „Schicksalssinfonie“ in eine große romantische Auseinandersetzung von Widerstand, Hoffnung und Annahme. Mit den ersten Takten legt sich das bekannte Schicksalsmotiv wie ein dunkler Schatten über das Werk. Doch wandelt es seine Gestalt und behauptet doch unablässig seine Gegenwart. Die Musik wirft eine existenzielle Frage auf: Kann der Mensch seine Bestimmung, das Fatum begreifen, kann er es annehmen? Oder liegt sein Schicksal darin, dass er scheitert?

Mainz Klassik mit Konzerten im ganzen Jahr

Mit den großen Meisterwerken der Sinfonik, wie den weltberühmten Peer-Gynt-Suiten (13.12.2026), Tschaikowskys „Schicksalssinfonie“ (15.11.2026), oder auch Musik von Nielsen, Rachmaninow, Brahms und Beethoven macht die Reihe der Mainzer Meisterkonzerte Klassik auf höchstem Niveau erlebbar. 

Das traditionelle Neujahrskonzert (01.01.2027) widmet sich thematisch dem große Thema Liebe rund um die Tragödie um „Romeo & Julia“. Ende Mai 2027 steht mit Gustav Mahlers monumentaler 3. Sinfonie die große Chor- und Orchesterliteratur auf dem Spielplan. Es gastieren die Deutsche Staatsphilharmonie, die Deutsche Radio Philharmonie und das Staatsorchester Rheinische Philharmonie unter der Leitung von Michael Francis, Josep Pons und der neuen Chefdirigentin Marzena Diakun in der traditionsreichen Rheingoldhalle. 

Für solistischen Glanz sorgen die norwegische Geigerin und Hardangerfiedelspielerin Ragnhild Hemsing, der Cellist István Várdai, Pianistenwunder Fabian Müller, die Altistin Anna Werle und Maximilian Hornung am Violoncello.

Ankündigung Konzertveranstaltungen 2027

Im Dezember 2026 werden die Veranstaltungen des Konzertjahres 2027 veröffentlicht. Diese umfassen sowohl die Konzerte des Mainzer Musiksommers 2027, als auch die Mainzer Meisterkonzerte im Herbst/Winter 2027.

Die Mainzer Meisterkonzerte

Die Mainzer Meisterkonzerte werden präsentiert von der Landeshauptstadt Mainz und der Konzertdirektion Mainz Klassik mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz. Seit über 40 Jahren ist die Konzertreihe ein Aushängeschild und genießt regional und überregional hohes Ansehen. Künstler-Legenden wie Pinchas Zukerman sind ebenso bei den Mainzer Meisterkonzerten zu Gast wie die großen Namen der Klassikszene und junge Künstler auf dem Weg zur Weltspitze. Die Konzertprogramme schöpfen aus der ganzen Fülle und Vielfalt, die die klassische Musik bereithält: Neben dem klassisch-romantischen Kernrepertoire haben auch Neu- und Wiederentdeckungen sowie zeitgenössische Musik und vom Konzertbetrieb vernachlässigte Musikwerke ihren Platz in den Konzertprogrammen.

Weitere Pressefotos zum Download: 

https://www.mainz-klassik.de/presseservice (Öffnet in einem neuen Tab)

Informationen, Klassik-Abos und Einzelkarten:

www.mainz-klassik.de (Öffnet in einem neuen Tab)  

Telefon 06249 / 80 57 77 4 
und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Kartenpreise: 

19 - 54 € 

Klassik-Abos ab drei Konzerten:

Bereits ab 42 €

Ermäßigungen: 

Schüler, Studierende (bis 27 Jahre), Auszubildende und finanziell „Bedürftige“ zahlen nur 25%.

Freikarte Kind: 

Je Konzertbesucher ist ein Kind in Begleitung (bis 16 Jahre) frei!

Dirigentin Marzena_Diakun_fot_Lukasz_Rajchert_Rheinische_Philharmonie

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