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07. April 2026

Mainz trauert um Opfer in den Partnerstädten Odessa und Haifa

Mit großer Bestürzung und tiefem Mitgefühl reagiert die Landeshauptstadt Mainz auf die tödlichen Angriffe auf ihre Partnerstädte Odessa und Haifa am Osterwochenende. Die Gedanken der Stadtgesellschaft gelten den Opfern, ihren Angehörigen sowie allen Menschen, die weltweit unter den Folgen von Krieg und Gewalt leiden. Oberbürgermeister Nino Haase verurteilt die Angriffe.

Nach aktuellen Berichten kamen insgesamt sieben Menschen ums Leben. In Odessa wurden bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Wohnhaus mindestens drei Menschen getötet, darunter ein Kleinkind. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt. In Haifa starben nach Berichten über nächtliche Angriffe mindestens vier Menschen.

Oberbürgermeister Nino Haase erklärt: "Die Schrecken der zunehmenden zahlreichen Konflikte auf der Welt sind immer furchtbar. Und sie werden noch greifbarer, wenn – wie letzte Nacht – in unseren Partnerstädten Odessa und Haifa insgesamt sieben Menschen durch Angriffe sterben. Mainz steht weiter an der Seite aller Menschen in unseren Partnerstädten, und ich danke den vielen Mainzerinnen und Mainzern für die große Hilfsbereitschaft für die Menschen in diesen und anderen Kriegsregionen."

Die Landeshauptstadt Mainz steht in engem solidarischem Austausch mit ihren Partnerstädten und unterstützt insbesondere Odessa auch weiterhin mit konkreten Maßnahmen. Am 24. Februar 2026, dem vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, wurde beispielsweise gemeinsam mit Mainzer Vereinen ein Spendenaufruf zur Beschaffung weiterer Generatoren für Odessa gestartet. Hintergrund der Aktion sind die anhaltenden russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur der südukrainischen Hafenstadt, die immer wieder zu massiven Stromausfällen führen.

Die weiterhin laufende Spendenaktion wird von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft e.V., dem Partnerschaftsverein Mainz-Odessa e.V., dem Ukrainischen Verein Mainz sowie der Landeshauptstadt Mainz umgesetzt. Ziel ist es, weitere Generatoren für Odessa zu finanzieren. Das Spendenziel liegt bei insgesamt 25.000 Euro.

Spenden können unter dem Verwendungszweck "Generatoren Odessa" an die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft e.V. bei der Volksbank Darmstadt Mainz eG (IBAN DE49 5519 0000 0653 9900 10, BIC MVBMD55) geleistet werden. Eine Spendenquittung wird auf Anfrage ausgestellt. (rpo)

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