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Ahornblättrige Platane

Platane
Ahornblättrige Platane© Martin Schneider/pixelio.de

Die Platane ist in vielen Ländern rund um das Mittelmeer schon seit Langem ein sehr beliebter Stadt- und Straßenbaum. Durch ihre gute Toleranz gegenüber trocken-heißem Klima, Abgasen und verdichteten Böden eignet sie sich hervorragend für Pflanzungen in urbanen Räumen. Zudem ist sie ausgesprochen schnittverträglich und kann daher bei Bedarf in ihrem zügigen und ausladenden Wuchs gebremst werden.

Mit zunehmendem Alter entwickelt sich die Krone oft eher in die Breite denn in die Höhe. Ein typisches Merkmal der Platane ist die sich, in zum Teil großen Platten, ablösende Rinde. Dies verleiht dem Baum ein schuppiges Aussehen von grau über grünlich bis gelblich-weiß. Besonders auffällig ist dies in den Wintermonaten wenn der Baum kein Laub trägt.

  • Herkunft: Kreuzung aus P. occidentalis x P. orientalis
  • Wuchshöhe: 30 - 45 Meter
  • Blatt: ahornähnlich, meist 5lappig, glänzend dunkelgrün, Herbstfärbung gelb
  • Blüte: unauffällig, erscheint zeitgleich mit den Blättern
  • Frucht: meist 2 Kugeln mit Durchmesser von ca. 3 cm gemeinsam an einem 15 – 20 cm langen Stiel; kugelig, braun; verbleiben zumeist über Winter am Baum
  • Boden/Standort: sehr anpassungsfähig an Boden; bevorzugt tiefgründige, leicht lehmige, neutrale Böden
  • Besonderheit: Sogenannte “Schirmplatanen” findet man immer häufiger auch in deutschen Städten. Entlang von Promenaden oder auf räumlich beengten Plätzen. Dabei handelt es sich um eine extrem in Form gebrachte Platane. In den Baumschulen werden die Bäume bis zu ihrer späteren Stammhöhe gezogen. Ab der ersten Verzweigung werden die hier austreibenden Äste dann in die Horizontale gebogen. Die jeden Frühling wieder gen Himmel ragenden Jahrestriebe müssen nach Möglichkeit jährlich komplett zurückgeschnitten werden.
    Pflanzt man die Bäume mit dem notwendigen Abstand in Gruppen, entsteht von Jahr zu Jahr ein immer dichteres Blätterdach, in dessen Schatten man der sommerlichen Hitze entfliehen kann. Auf beiden Seiten des Rheins sind die Schirmplatanen anzutreffen. So zum Beispiel entlang der Rheinpromenade in Mainz oder auch in Oestrich-Winkel am Rheingauer Radwanderweg als Begleiter des Flusses.

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