Statement von Oberbürgermeister Haase zum erneuten Insolvenzantrag von Galeria
Am heutigen Freitag, 2. Oktober 2026, stellte die Warenhauskette Galeria einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Betroffen davon ist auch das Galeria-Kaufhaus in Mainz, das viele Jahrzehnte als Kaufhof firmierte. Innerhalb von sieben Jahren wäre es nun das vierte Insolvenzverfahren für Galeria und seine Vorgängerin.
Oberbürgermeister Nino Haase stellt sich – wie 2024 – an die Seite der Mitarbeitenden:
„Die Nachricht ist ein Schock für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Schon wieder müssen sie diese Ungewissheit ertragen. Es ist erst zwei Jahre her, dass im letzten Insolvenzverfahren die Mainzer Filiale sogar geschlossen werden sollte. Damals ist es gelungen, eine Schließung zu verhindern, weil Management, Betriebsrat, Gebäudeeigentümer und die Stadt in engem Dialog standen und an einem Strang gezogen haben.
Wie 2024 stehe ich im Austausch mit der Konzern- und Filialleitung und weiß um die Situation. Die gute Nachricht ist: Mainz ist weiterhin einer der starken Filialen im Galeria-Konzern. Und auch insgesamt sprechen die Kennzahlen für den Einzelhandelsstandort Mainz – mit hohen Passantenfrequenzen, starken Gewerbeerträgen und Tourismuszahlen auf Rekordniveau. Auch Mainzer Aktionen wie der Null-Euro-Samstag, der auch überregional für Schlagzeilen gesorgt hat, beleben den Einzelhandel spürbar.
Unser Ziel ist klar: Wir Mainzerinnen und Mainzer möchten, dass Galeria in unsere Stadt eine Zukunft hat und sich mit frischen Ideen weiterentwickeln kann. Dafür setzen Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz und ich uns gemeinsam mit den Beschäftigten ein – für Mainz als attraktive und moderne Einkaufsstadt.“