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Streseman-Ufer

Mit Blick auf den Dom

Hinter dem Fischtorbrunnen ist der Mainzer Dom zu erahnen
Fischtorbrunnen

Das Stresemann-Ufer erstreckt sich anschließend an das Adenauer-Ufer bis zur Drehbrücke am Winterhafen. Kurz hinter dem Rathaus öffnet sich zur Stadt hin der Fischtorplatz mit dem schönen Fischtorbrunnen. Die Aufbauten des Fischtorbrunnens werden von Mainzern auch als "Quellkartoffel mit Hering" bezeichnet. Am Rheinufer stehend eröffnet sich Besuchern ein wunderschöner Blick auf den Ostchor des Mainzer Domes St. Martin. Am östlichen Ende des Fischtorplatzes befindet sich das Denkmal der Deutschen Einheit. Direkt am Rheinufer steht das Marine-Ehrenmal, eine adlerbekrönte Stele die an den 1914 gesunkenen Kreuzer "Mainz" erinnert.

Kunst am Ufer

Feuervogel von Karl-Heinz Krause (1970)
Feuervogel von Karl-Heinz Krause (1970)

Ab hier teilt sich das Ufergelände in zwei parallel verlaufende Wege – eine höher gelegene Fußgängerpromenade und einen Tiefkai direkt am Wasser. Wer dem Rhein vom Fischtorplatz aus weiter in südliche Richtung folgt, der stößt unweigerlich auf die Mainzer "Rheinufergalerie". Skulpturen verschiedener Künstler säumen hier die Uferpromenade. Dazwischen laden kleine Wiesenabschnitte und Parkbänke zum Ausruhen ein.

Holztor am Rheinufer
Das Holztor war Teil der ehemaligen Rheinkehl-Befestigung

Spaziergänger passieren nun die restaurierten Rheintore Wein-, Holz- und Templertor, die früher Teil der Rheinkehl-Befestigung zur militärischen Sicherung der Stadt waren. Schaut man durch das Holztor in Richtung Stadt ist der mittelalterliche Holzturm zu entdecken.

Menschen auf der Malakoff-Terrasse
Die Malakoff-Terrasse am Stresemann-Ufer

An das Templertor anschließend steht eine Kaponniere aus Rotsandsteinquadern. Dieser mächtige viertelkreisförmige Bau, das sogenannte Fort Malakoff, war ebenfalls Teil der Rheinkehl-Befestigung. Lediglich kleine Öffnungen und Schießscharten durchbrechen das dicke Gemäuer des Forts. Heute wird der alte Festungsbau als Bar des angrenzenden Hyatt Regency Hotels genutzt. Den Abschluss des Stresemannufers bilden das Hotel und die davor angelegte Malakoff-Terrasse. Dort führen mit Holz verkleidete Stufen zum unteren Rheinufer (Tiefkai). Im Sommer sorgt ein Biergarten auf der Malakoff-Terrasse für Erfrischungsangebote.
Der anschließende Rheinuferabschnitt trägt den Namen Victor-Hugo-Ufer.

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