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Zitadelle

Auf dem Jakobsberg, über den Dächern der Altstadt, thront die Zitadelle. Seit dem 17. Jahrhundert beherrscht sie das Stadtbild von Mainz.

Die Mainzer Zitadelle auf dem Jakobsberg, von der Zufahrt aus gesehen.
Zitadelle

Festung auf dem Jakobsberg

Den Namen Jakobsberg trägt die Anhöhe seit der Gründung des dem heiligen Jakobus geweihten Benediktinerklosters 1055 durch den Mainzer Erzbischof Bardo. Der eigentliche Ausbau der heutigen Zitadelle begann 1655 unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn.

Mit ihrer Größe von etwa 340 mal 320 Metern zählt die Zitadelle zu den wichtigsten Großfestungsanlagen in Rheinland-Pfalz. Und sie ist ein touristischer Anziehungspunkt. Nicht nur der schöne Ausblick ist den Aufstieg wert. Auch unterirdisch gibt in den Gängen und ehemaligen Luftschutzkellern einiges zu entdecken.

Zitadelle auf einen Blick

Weitere Informationen

Literaturhinweise

Fischer, Hartmut: Zum Schutz von Mainz. Werden und Wandel der Zitadelle. In: Mainz Vierteljahreshefte für Kultur, Politik, Wirtschaft und Geschichte, 24.Jg, 2/2004, S.13-18.

Fischer, Hartmut: Ökologie contra Denkmalpflege? Ausprägungen eines Konflikts am Beispiel der Mainzer Zitadelle. In: Erhalt und Nutzung historischer Zitadellen, Mainz 2002, S. 214 – 232.

Krawietz, Peter: Erhalt auf Dauer – Sinnvolle Nutzung historischer Zitadellen. Das Beispiel Mainz. Mainz 2002, S. 81-90.

Rupprecht, Gerd: Eine Festung wird enttarnt – Die Bastion Drusus der Zitadelle in Mainz, Mainz, 2002, S. 144-150.

Schüler, Norbert: Quo vadis, Zitadelle? Nutzung und Zukunftspläne des Festungsbaus. In: Mainz Vierteljahreshefte für Kultur, Politik, Wirtschaft und Geschichte, 24.Jg, 2/2004, S. 19-23.

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