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Sandbirke

Die Sand-Birke, auch Weiß-Birke genannt, kommt mit Ausnahme vom nördlichen Skandinavien in ganz Europa und Sibirien vor. Mit ihrer auffällig weißen Rinde und den schwarzen Längsrissen ist sie vor allem im Winter einer der auffälligsten und attraktivsten Bäume unserer Breiten. An den weit ausgebreiteten Hauptästen hängen die Seitenäste lang herunter. Mit zunehmendem Alter wird das hängende Erscheinungsbild noch verstärkt, wodurch die Altbäume nahezu malerisch aussehen.

Birken vertragen Schnittmaßnahmen im Gegensatz zu anderen Laubgehölzen eher schlecht. Eventuelle Maßnahmen zum Einkürzen, insbesondere der Spitze, sollten daher nur im äußersten Notfall erfolgen.

  • Herkunft: Europa, Sibirien
  • Wuchshöhe: 20 – 30 Meter
  • Blatt: lang zugespitzt; Grundform dreieckig bis rautenförmig; hellgrün; Rand ist doppelt gesägt; Herbstfärbung leuchtend gelb
  • Blüte: März - Mai; 5 cm lange, hängende, grüngelbe Kätzchen
  • Frucht: August/September, 2 – 3 mm große Nüsschen, in bis 5 cm langen Fruchtkätzchen, dünnhäutig geflügelt
  • Boden/Standort: äußerst anspruchslos
  • Besonderheit: Sand-Birken zählen zu den sogenannten Pioniergehölzen, den "Erstbesiedlern". Das heißt, dass sie auf baumfreien Flächen, wie Brachen, Halden oder Gleiskörpern, aber auch in Mauer- und Gehwegritzen zu den ersten Bäumen zählen, die versuchen die Fläche zu erobern. Pioniergehölze zeichnen sich durch ein schnelles Wachstum im Jugendalter aus. Dafür benötigen sie vor allem Licht, welches ihnen auf den ausgeräumten Flächen zur Genüge zur Verfügung steht.

    Zudem stellen sie nahezu keine Ansprüche an den anstehenden Boden. Unfruchtbares Ödland, Verdichtungen und Trockenheit stehen einer Ansiedlung der Pioniergehölze nicht entgegen. Allerdings sind sie vergleichsweise konkurrenzschwach, weshalb sie mit zunehmender Standzeit von anderen Arten verdrängt werden.

    Birken im Speziellen sind frostunempfindlich und windresistent. Die Sorte Betula pendula "Tristis", die Hänge-Birke, ist ein besonders beliebter Baum für die Verwendung in Parks, auf Friedhöfen und in Privatgärten. Sie wirkt bei stürmischem Wetter besonders malerisch wenn die langen, schleppenartigen Äste im Wind tanzen.

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