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Hitzeprofis Staudenbeete

Vom Parkplatz zum Wildstaudenbeet

Staudenbeet Bauhofstraße

Ein neues Wildstaudenbeet ist in der Bauhofstraße entstanden. Zuvor eine unbefestigte Fläche, die als Parkplatz genutzt wurde, erstrahlt nun als blühender Standort der Artenvielfalt.

Eine Vielzahl an Jungpflanzen sind in einem Kalksplitt-Sandgemisch gepflanzt, das ihnen einen nährstoffarmen, mageren Standort bietet – typisch für Rheinhessen.
Die vielen unterschiedlichen Pflanzen bieten den Insekten ein üppiges Nahrungsangebot und den Bürger:innen etwas fürs Auge.

Diese Umgestaltung war ein Projekt der Auszubildenden des Grün- und Umweltamtes.

Staudenbeet de la Roche Anlage

Viele laufen an ihnen vorbei – den vermeintlichen Schotterbeeten im Stadtgebiet. Oftmals sorgend diese Beete bei einigen aufmerksamen Beobachtern zunächst für Stirnrunzeln und Fragezeichen. Schotterbeete, die durch die Landeshauptstadt angelegt und gepflegt werden? - Doch der Schein trügt: Es handelt sich nicht um einen Steinwüste-Schottergarten, sondern um ein bewusst angelegtes, hitze- und trockenheitsresistentes Staudenbeet. Es gibt Pflanzen, die auf wärmeliebenden und nährstoffarmen Standorten am besten gedeihen.

Bei der Abdeckung des Oberbodens handelt es sich um mineralischen Mulch, der die wichtigen Eigenschaften des Trittschutzes, der Durchlüftung, einer schnellen Versickerung von Niederschlägen und nicht zuletzt einen Verdunstungsschutz erfüllt. In der Anfangszeit unterdrückt er das Aufkeimen konkurrierender Beikräuter und ist eine Starthilfe für die Jungpflanzen im Staudenbeet.

Worin sich ein sogenannter „Schottergarten“ von einem trockenheits-resistenten Staudenbeet unterscheidet, wird in den folgen Abschnitten erläutert:

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