Mainz macht großen Sprung bei digitaler Verwaltung
Die Landeshauptstadt verbessert sich im „Smart City Index“ um insgesamt neun Plätze. In der Kategorie „Verwaltung“ gehört Mainz zu den Top-Aufsteigern mit einem Plus von 25 Plätzen.
Die Landeshauptstadt Mainz macht bei der Digitalisierung einen deutlichen Sprung nach vorn. Im aktuellen Smart City Index 2026 des Digitalverbands Bitkom verbessert sich Mainz im Gesamtranking um neun Plätze auf Rang 42. Besonders stark ist die Entwicklung in der wichtigen Kategorie „Verwaltung“. Hier verbessert sich Mainz um 25 Plätze und erreicht Rang 32. Verglichen werden 83 Großstädte Deutschlands.
Spitzenwerte mit voller Punktzahl erzielte Mainz bei den digitalen Bezahlmöglichkeiten (100 Punkte) und beim Serviceportal (100 Punkte). Auch online nutzbare Verwaltungsleistungen (94,4 Punkte) und die Online-Terminvergabe (90 Punkte) schneiden sehr gut ab. Bei den Anliegen der Bürger:innen erreicht Mainz 80 Punkte, bei der Website – vor dem Relaunch – 76,3 Punkte.
Oberbürgermeister Nino Haase freut sich über den großen Fortschritt von Mainz im jüngsten Städtevergleich: „Wir haben in den vergangenen Jahren viel in eine moderne und bürgerfreundliche Verwaltung investiert. Das gilt für Bürgerleistungen genauso wie für interne Abläufe und vermehrt auch für den Einsatz von KI. Das Ergebnis des Städtevergleichs zeigt, dass unser hoher Einsatz wirkt und deutschlandweit Anerkennung findet. Dass wir uns in diesem Bereich gleich um 25 Plätze verbessern konnten, ist ein starkes Signal. Die guten Werte bei den digitalen Angeboten sind für uns eine Bestätigung und zugleich ein Ansporn. Denn wir bleiben dran und werden unsere Verwaltung Schritt für Schritt noch bürgerfreundlicher und moderner machen. Daher habe ich auch im Entwurf für den neuen Stellenplan einen Fokus im Bereich Digitalisierung gelegt, weil eine effiziente Verwaltung auch ein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung ist.“
Die positive Entwicklung ist auch das Ergebnis konkreter Investitionen in die Verwaltung. Der Relaunch der städtischen Homepage mainz.de in diesem Jahr ist ein weiterer wichtiger Meilenstein bei den digitalen Angeboten der Stadt. Informationen und Dienstleistungen sind dadurch übersichtlicher und einfacher zugänglich, darüber hinaus können so schrittweise auch neue Funktionen eingeführt werden.
„Eine Smart City, also eine intelligente Stadt, beginnt für die Bürgerinnen und Bürger beim alltäglichen Kontakt mit der Verwaltung“, so Haase. „Wenn ein Termin online gebucht, eine Leistung digital beantragt oder eine Gebühr einfach online bezahlt werden kann, wird Digitalisierung konkret erlebbar. Genau diesen Weg wollen wir weitergehen.“
Der Bitkom Smart City Index ist das Digitalranking der deutschen Großstädte und wird jährlich erhoben. Für die Ausgabe 2026 wurden 83 Städte mit mehr als 100.000 Einwohner:innen untersucht. Der Smart City Index wird seit 2019 veröffentlicht.