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Bürgerservice (Foto: Kristina Schäfer)
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Gestaltung Neuer Quartiersplatz

Bereits Stadtbaumeister Eduard Kreyßig hat im Bereich zwischen Wallaustraße, Sömmerringstraße und Emausweg einen Platz verortet, der als Aufenthaltsort für die Bürgerinnen und Bürger dienen soll. Der Platz soll durch das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt neu gestaltet werden bzw. neu entstehen. Ziel der Gestaltung ist die Steigerung der Aufenthaltsqualität. Durch die öffentliche Nutzung wird zusätzlich ein identifikationsstiftender Kristallisationspunkt im Randbereich der nördlichen Neustadt geschaffen. Gleichzeitig entsteht eine attraktive Verbindung zum Stadtquartier jenseits der Rheinallee.

Ausgangssituation

Der bevölkerungsreichste Mainzer Stadtteil (Mainz-Neustadt) ist seit dem Jahr 2000 eines von drei Regionalfenstern des Bund-Länder-Programms ‚Soziale Stadt‘. Wie in der Sozialraumanalyse bestätigt, weißt die nördliche Neustadt neben sozialräumlichen Defiziten auch in Teilbereichen gravierende städtebauliche Problemlagen auf. Während der südliche Bereich bis zur Josefstraße durch eine eher dichte und geschlossene gründerzeitliche Blockrandbebauung geprägt ist und damit im Wesentlichen ein homogenes Erscheinungsbild aufweist, sind die strukturellen und städtebaulichen Mängel insbesondere im Norden der Neustadt deutlich sichtbar.

Zur Behebung dieser Mängel wurde für das Regionalfenster Mainzer Neustadt ein Integriertes Entwicklungskonzept (IEK) und ein Stadtteilrahmenplan 'Nördliche Neustadt' erarbeitet, um eine Grundlage zur städtebaulichen Unterstützung des Entwicklungsprozesses für die nördliche Neutadt zu schaffen.

Aufgrund der erkennbaren stadträumlichen, städtebaulichen und sozialen Defizite sowie der Notwendigkeit der perspektivischen Zusammenführung der Neustadt mit dem neuen Stadtquartier Zoll- und Binnenhafen (Kultur, hochwertiges Wohnen, Dienstleistungen) empfiehlt der Rahmenplan zur Stabilisierung des nördlichen Bereiches eine nachhaltige städtebauliche Intervention.

Von besonderer Bedeutung in diesem Kontext ist der bereits in der Rahmenplanung als Vertiefungsschwerpunkt behandelte Bereich 'Wallaustraße / Emausweg'. Als Reaktion auf die stadträumlichen und städtebaulichen Missstände schlägt der Rahmenplan hier die Entwicklung eines neuen Quartiersplatzes südlich der Wallaustraße in Verlängerung der Lahnstraße vor. Der neue Quartiersplatz soll als Kristallisationspunkt wirken und die nördliche Neustadt über eine hohe Aufenthaltsqualität aufwerten. Darüber hinaus soll er als 'Brückenkopf' der Neustadt eine attraktive Verbindung zum Zoll- und Binnenhafen ermöglichen.

Chronologie und Ausblick

20.06.18

Bürgerinformationsveranstaltung

23.08.18 Jugendhilfeausschuss, Leistungsphase 2 HOAI
06.06.18

Ortsbeirat Neustadt, Leistungsphase 2 HOAI

05.06.18

Bau- und Sanierungsausschuss, Leistungsphase 2 HOAI

01.06.18

Rechtskräftig Bebauungsplan "Neuer Quartiersplatz (N 87)"

April 13 Planungswerkstatt für das Quartier

Planungsstand

Bereits aus den Analysen zur gesamten Quartiersentwicklung konnten Erkenntnisse für die Gestaltung und Ausrichtung des Quartiersplatzes gewonnen werden. Die Vorplanung (Leistungsphase 2 HOAI) zur Neugestaltung wurde dem Bau- und Sanierungsausschuss (05.06.2018), dem Ortsbeirat Neustadt (06.06.18) und dem Jugendhilfeausschuss (23.008.2018) vorgestellt. Ebenfalls im Rahmen einer Bürgerinformation am 20. Juni 2018 wurde die Ausgestaltung den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Die Darstellungen des planenden Büros prosa Architektur + Stadtplanung | Quasten Rauh PartGmbB stehen hier als Download bereit.

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