Urbanes Wohnen: Molitor und Rheinhessen Sparkasse entwickeln "Cosmo"
Mit dem Projekt Cosmo planen J. Molitor Immobilien GmbH und Rheinhessen Sparkasse ein markantes neues Wohn- und Geschäftshaus an der Saarstraße in Mainz.
Auf dem ehemaligen Gelände des Autohauses Karell soll ein urbanes Ensemble mit insgesamt rund 66 Wohnungen sowie etwa 514 Quadratmetern Büro- und Praxisflächen entstehen. Der neue Baudezernent Ludwig Holle übergab im Rahmen eines Pressegesprächs die Baugenehmigung für das Großprojekt.
Wohnen und Arbeiten in zentraler Lage
Der Schwerpunkt des Wohnungsangebots liegt auf modernen Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen, ergänzt durch Ein- und Vier-Zimmer-Einheiten. Die Größen reichen von ca. 31 bis ca. 91 Quadratmetern. Ergänzend zu den Wohnungen ist im Erdgeschoss ein Flächenangebot für Büros und Praxen vorgesehen. Als Zielgruppe haben die Projektentwickler urbane Berufstätige im Blick, die von der verkehrsgünstigen Lage an der Saarstraße sowie der unmittelbaren Nähe zum Mainzer Hauptbahnhof profitieren. "Gerade die Nähe zur Universität, zur Uniklinik, zum neuen Biotechcampus, zu Medien- und Forschungseinrichtungen, zu den Unternehmen der Mainzer Oberstadt und zum Hauptbahnhof macht den Standort attraktiv", so Molitor-Geschäftsführerin Tina Badrot. Ende März soll der Vertrieb der Eigentumswohnungen starten. "Interessenten können sich ab sofort vormerken lassen", so Tina Badrot. Als Bauzeit werden ca. 18 bis 24 Monate veranschlagt, der Baustart ist für den Sommer geplant.
Städtebauliche Weiterentwicklung
"Mit dem Cosmo-Gebäude kann die Entwicklung des Stadteingangs an der Saarstraße weitergeführt werden", befindet Ludwig Holle, der neue Mainzer Baudezernent. "Es entsteht ein Objekt, das auch auf kleinem Raum ein dringend benötigtes Angebot an urbanem Wohnraum schafft." Gleichzeitig wird es durch seine Lage und die Weiterführung der Bebauung entlang der Saarstraße das Gesicht der Stadt weiter prägen. Darüber hinaus genießt das Gebäude auch das Votum des Planungs- und Gestaltungsbeirates der Stadt Mainz, der im Zuge der vorangegangenen Planung ebenfalls in dem Prozess beteiligt war.
Entworfen wurde das Ensemble vom Mainzer Architekturbüro mann + schneberger BDA, dessen hochkarätige Entwürfe regelmäßig durch die Aufnahme in die erlesene Auswahl des Tages der Architektur geadelt werden. "Uns ist wichtig, mit Cosmo ein Gebäude zu schaffen, das sich selbstbewusst im Stadtraum positioniert und gleichzeitig Bezüge zur bestehenden Umgebung herstellt", erläutert Architekt Ludwig Mann. So tritt der Neubau bewusst in einen gestalterischen Dialog mit der gegenüberliegenden Katholischen Hochschule und bildet gemeinsam mit ihr ein markantes "Stadttor" am Eingang zur City. Die klare Rasterung der Fassaden greift Elemente der Hochschularchitektur auf, ein gerundeter Eingangsbereich setzt einen prägnanten Akzent. "Die Ziegelfassade im Sockelbereich, markante Farbakzente sowie großzügige Fensterflächen verleihen dem Ensemble eine urbane, zeitlose Anmutung", so Ludwig Mann.
Wohnqualität trotz Verkehrslage
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Wohnqualität: Zur Saarstraße hin kommen schallgedämmte "Hafencity-Fenster" zum Einsatz. Viele Wohnungen verfügen über Balkone, die verglast sind und sich im Winter zu Wintergartenbalkonen schließen lassen. Im Staffelgeschoss entstehen zudem Penthousewohnungen mit Dachterrassen. Auf der rückwärtigen Gebäudeseite, in Richtung Kunsthochschule und Grünbereich, öffnen sich großflächige Fensterfronten mit Ausblick.
Nachhaltiges Energiekonzept
Cosmo setzt auf eine zukunftsorientierte Energieversorgung: Geothermie ermöglicht das Heizen im Winter sowie passives Kühlen im Sommer. Ziel sind langfristig stabile und vergleichsweise günstige Energiekosten für die Nutzer. "Mit dem Projekt Cosmo setzen wir gemeinsam mit der J. Molitor Immobilien GmbH ein starkes Zeichen für nachhaltiges, urbanes Wohnen in Mainz. Durch innovative Energiekonzepte wie Geothermie, Photovoltaik und Dachbegrünung schaffen wir nicht nur ein modernes Zuhause, sondern auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Die Rheinhessen Sparkasse steht Interessentinnen und Interessenten dabei mit kompetenter Finanzierung und persönlicher Beratung zur Seite – für ein lebenswertes und zukunftssicheres Wohnen in der Region", so Dirk Scherrer, Bereichsdirektor Digitalisierung / Digitaler Vertrieb / Nachhaltigkeit bei der Rheinhessen Sparkasse.
