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11. März 2026

Radwegweisung modernisiert – Erweiterung stärkt Orientierung und Netzqualität

Die Landeshauptstadt Mainz hat ihre Radwegeweisung umfassend gewartet, überarbeitet und gezielt erweitert. Über 350 Standorte wurden gemäß den Hinweisen für die wegweisende Beschilderung im Radverkehr (HBR) überprüft und instandgesetzt, zudem rund 70 Kilometer Radwege neu in das beschilderte Netz integriert.

Damit konnten unter anderem die Stadtteile Drais und Lerchenberg an das offizielle Radverkehrsnetz angebunden sowie wichtige Querverbindungen zwischen einzelnen Stadtteilen und Lückenschlüsse im Zentrum ergänzt werden.

Mit der Umsetzung wurde die landesweit einheitliche HBR-Beschilderung („Hinweise zur wegweisenden Beschilderung für den Radverkehr in Rheinland-Pfalz“) weiter ausgerollt. Dieses System ist in Rheinland-Pfalz verbindlicher Standard und Teil eines bundesweit abgestimmten Wegweisungssystems. Im Mittelpunkt steht dabei die qualitative Weiterentwicklung des Netzes. Die Ziele sind durchgängig mit Kilometerangaben ausgewiesen, wodurch Entfernungen realistisch eingeschätzt und Fahrzeiten besser geplant werden können. 

Die klare Hierarchie aus Fern-, Nah- und Zwischenzielen schafft eine Orientierung auch in komplexen innerstädtischen Netzen.

Durch die einheitliche Gestaltung über Stadt- und Landesgrenzen hinweg wird die Nutzung insbesondere für Pendler:innen sowie für touristische Radfahrer:innen deutlich erleichtert. Die Beschilderung ist kompatibel mit regionalen und überregionalen Radrouten und macht das Mainzer Radverkehrsnetz als zusammenhängendes System sichtbar. Die Erweiterung sorgt zudem dafür, dass bislang wenig wahrgenommene Verbindungen stärker in den Fokus rücken und Alternativrouten attraktiver werden. Gleichzeitig sichert die systematische Wartung Lesbarkeit, Aktualität und Verkehrssicherheit, was zentrale Qualitätsmerkmale einer verlässlichen Infrastruktur sind.

„Mit der konsequenten Umsetzung der HBR-Beschilderung machen wir deutlich, dass Radverkehr in Mainz als gleichwertiger Bestandteil unseres Mobilitätssystems verstanden wird. Orientierung ist kein Nebenthema, sondern Voraussetzung für Akzeptanz und Nutzung“, so Janina Steinkrüger, Dezernentin für Mobilität. 

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