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17. September 2026

Ein Zeichen gegen Verschwendung - Tag der Lebensmittelrettung

Täglich landen tonnenweise Lebensmittel im Müll, obwohl sie noch genießbar sind. Um ein starkes Zeichen gegen diese Verschwendung zu setzen, laden die Engagierten von Foodsharing Mainz in Kooperation mit dem Agenda-Büro der Stadt Mainz am Samstag, 26.09.2026 alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zum „Tag der Lebensmittelrettung“ ein im Rahmen des bundesweiten Aktionstages, an dem sich auch Mainz beteiligt. 

Die Veranstaltung findet von 10.00 bis 16.00 Uhr auf dem Leichhof statt und bietet ein buntes Programm für die ganze Familie. Im Mittelpunkt des Tages steht die praktische Erfahrung, wie wertvoll unsere Nahrungsmittel sind. 

  • Informationsstände: Auskunft über die Arbeit von Foodsharing, das enorme Ausmaß der Lebensmittelverschwendung und wie jede:r Einzelne im Alltag Lebensmittelmüll reduzieren kann – vom richtigen Lagern, zeitnahem Verzehr bis zum Einkaufsverhalten.
  • Kinderaktionen: Ein interaktives Quiz, Spiele und kreative Mitmachstationen für Kinder rund um die Themen Lebensmittel und Nachhaltigkeit.
  • Lebensmittelausstellung: Alle aussortierten, aber noch genießbaren Lebensmittel, die Foodsharing Mainz innerhalb eines Tages gerettet hat, werden ausgestellt. Es empfiehlt sich, Taschen oder geeignete Behältnisse mitzubringen, da die Lebensmittel im Anschluss „fairteilt“ werden.

„Jedes weggeworfene Lebensmittel ist eines zu viel“, erklärt Dr. Sabine Gresch vom Agenda-Büro der Stadt Mainz. „Mit unserer Veranstaltung möchten wir zeigen, dass die Rettung von Lebensmitteln nicht nur wichtig für die Umwelt ist, sondern auch unglaublich viel Spaß macht und leicht in den Alltag integriert werden kann.“

Hintergrund

Der Tag der Lebensmittelrettung macht auf die massiven ökologischen und ökonomischen Folgen der Verschwendung von Nahrungsmitteln aufmerksam. „In Deutschland werden jährlich rund 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle entlang der gesamten Versorgungskette entsorgt. Heruntergebrochen auf einen Tag sind das schätzungsweise rund 30.000 Tonnen an Lebensmittelabfällen täglich – ein Großteil davon in privaten Haushalten“, erläutert Eva Benz, Foodsharing-Botschafterin in Mainz seit 2021. „Das ist pro Minute eine LKW-Ladung Lebensmittel“. Foodsharing setzt sich aktiv vor Ort dafür ein, Bewusstsein zu schaffen und konkrete Alternativen aufzuzeigen. 

Mainz seit 2022 Foodsharing Stadt - acht Fairteiler-Schränke

Mainz ist seit 2022 Foodsharing Stadt: Neben den acht Fairteiler-Schränken in den Stadtteilen, insgesamt 600 Aktiven in Mainz, etwa 100 laufenden Kooperationen mit Einzelhandel und Restaurants, gibt es Veranstaltungen und Planungen für konkrete Maßnahmen. Das Café Krumm&Schepp ist das zweite bundesweite Foodsharing-Café. Vor allem will Foodsharing Mainz aber ein Umdenken bei den Konsumgewohnheiten erreichen.  Dabei geht es um sehr viel: Umwelt- und Klimaschutz, natürliche Ressourcen schützen, Nachhaltigkeit fördern und einen Beitrag zur Beendigung des Welthungers leisten.

Foodsharing hofft mit dieser Aktion, Aufmerksamkeit zu erzielen. „Wir wollen im Bewusstsein der Menschen etwas verändern“, so Benz. Die geretteten Lebensmittel werden am Ende der Veranstaltung an die Mainzerinnen und Mainzer verteilt. „So liefert jede und jeder einen aktiven Beitrag zur Lebensmittelrettung“, sagt Sabine Gresch.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, sich zu informieren und gemeinsam ein Zeichen für einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln zu setzen. 

Weitere Infos unter: https://foodsharing.de/event/52321 (Öffnet in einem neuen Tab)

 

Kontakt / Rückfragen

AGENDA-Büro, 

Amt für Stadtforschung und nachhaltige Stadtentwicklung, 

Dr. Sabine Gresch 

E-Mail: agenda-infostadt.mainzde

www.mainz.de/agenda2030 (Öffnet in einem neuen Tab) 

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