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Gutenberg-Preis

Der mit 10.000 Euro dotierte Gutenberg-Preis jährlich wechselnd in Mainz und in Leipzig vergeben. Für eine hervorragende, technische, künstlerische oder wissenschaftliche Leistung im Bereich der Druckkunst.

Gutenberg-Preis 2026

Portrait Professor Dr. Erik Spiekerman

Der Gutenberg-Preis 2026 geht an Professor Dr. Erik Spiekermann. Im Jubiläumsjahr "125 Jahre Gutenberg-Museum und Gutenberg-Gesellschaft" wird Spiekermann am 20. Juni 2026 in Mainz mit dem Gutenberg-Preis ausgezeichnet. Die Internationalen Gutenberg-Gesellschaft in Mainz und die Landeshauptstadt Mainz vergeben den Preis.

Der Gutenberg-Preis wird traditionell am Samstag der "Mainzer Johannisnacht" vom Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz und dem Präsidenten der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft vergeben.

Die Kandidaten für den Gutenberg-Preis schlägt ein Kuratorium vor, das sich aus dem Oberbürgermeister oder seinem Vertreter, je einem Vertreter der Stadtratsfraktionen, die in den Ausschüssen des Rates vertreten sind, dem Direktor des Gutenberg-Museums, drei Vertretern der Gutenberg-Gesellschaft, darunter ein Vertreter des Graphischen Gewerbes, dem Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Leiter des Instituts für Buchwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität sowie dem Stadtrat für Kultur der Stadt Leipzig und einer weiteren von Leipzig zu benennende Persönlichkeit zusammensetzt.

Der Preis zeichnet Personen aus, die sich im Bereich der Technikgeschichte, der Gestaltung, der wissenschaftlichen Erforschung und der Vermittlung von Büchern in der Nachfolge Gutenbergs beschäftigen. So gehören bekannte Typografen wie Hermann Zapf, Wissenschaftler wie Prof. Dr. Robert Darnton, der Erfinder des E-Books, Prof. Dr. Joseph M. Jacobson oder der Wissenschaftler und Schriftsteller Prof. Dr. Umberto Eco zu den Preisträgern.

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